sagte ich.
das war alles was ich tun konnte, um zu zeigen, dass sie mir nicht gleichgültig war. sie stellte ihr glas hin. natürlich weinte sie jetzt.
Dienstag, 18. Oktober 2011
mund an mund
atemlos
außer atem: ein scherz, so schrie ich,
was mal war. wenn du gehst- tod beginnt!
und er lächelte sacht, fast unheimlich,
sagte ruhig nur: steh nicht im wind!
was mal war. wenn du gehst- tod beginnt!
und er lächelte sacht, fast unheimlich,
sagte ruhig nur: steh nicht im wind!
fall ab, herz
Freitag, 14. Oktober 2011
verworren

Ich hakte nacht, weil das Fragen eine Art ist, das Handeln zu vermeiden, aber nicht nur durch Fragen, sondern auch durch Reden und Erzählen kann man Küssevermeiden und Schläge und kann es vermeiden, Maßnahmen ergreifen und die Hoffnung aufgeben zu müssen, vor allem anfangs, als alles nicht von Dauer sein durfte, jedenfalls nach den Regeln, was geschieht und nicht geschieht, Regeln die manchmal gebrochen werden.
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Mittwoch, 12. Oktober 2011
K Ä L T E
haar s c h a r f
reich ihm, den du da liebst, das messer, und er tötet.
weiß er, du liebst ihn, macht er seinen schnitt.
weiß er, du liebst ihn, macht er seinen schnitt.
Montag, 10. Oktober 2011
G O T T

wenn er sie berührte, konnte er nicht mit ihr reden, wenn er sie liebte, konnte er nicht weggehen, wenn er sprach, konnte er nicht zuhören, wenn er kämpfte , konnte er nicht gewinnen
wer war er, der einarmige mann? wer konnte er gewesen sein? der gott des verlustes? der gott der kleinen dinge? der gott der gänsehaut und des überraschenden lächelns? der gott der säuerlichen metallgerüche - wie eiserne haltestangen im bus, wie der geruch der hände des busschaffners, der sich daran festgehalten hatte?
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