Das Leben in Worte fassen? Unmöglich. All diese wunderbaren Erinnerungen festhalten? Ich wüsste nicht wie. Und dieses Unvermögen mein Leben in Worte zu fassen, beschäftigt mich. ich will später durch mein Leben blättern können und mich an den Freuden und Lieben weiden. Ich will nicht vergessen, will nicht, dass alles verschwimmt. Und doch kann ich es nicht aufhalten. Ich habe nicht die Kraft und Zeit alles festzuhalten, dazu lebe ich mein Leben zu sehr. Jedoch will ich anfangen schöne Momente aufzuschreiben, festzuhalten, aufzubewahren. Einerseits für später, andererseits für jetzt. Vielleicht hilft es, an die positiven Dinge zu glauben, sich zu freuen und nicht die negativen Dinge in den Vordergrund zu stellen. Denn das tue ich viel zu oft. Es ist leicht ein sorgloses Leben zu führen, es fliegt geradezu an einem vorbei. Erst wenn Hindernisse auftreten bleibt man stehen und stellt Fragen. Das Gute lässt einen so gut fühlen, dass man es nicht mehr zu schätzen weiß. Aber so ist das Leben.
Antworten gibt es nur auf Fragen, die keine richtigen Fragen sind.
Aber was passiert, wenn ich mich trotzdem wage? Wenn ich versuche wenigstens Bruchteile meines Lebens aufzufangen? Wenn ich akzeptiere, dass die Vollständigkeit hierbei ein Ding der Unmöglichkeit darstellen würde? Wenn ich schreibe, was ich denke, was ich festhalten möchte, was ich fühle? Und nicht mehr? Ich muss. Denn sonst breche ich, sonst berste ich, sonst bringt mich das Gefühl, an meinem Leben vorbei zu leben und nicht auffangen zu können, noch um den Verstand. Erinnerungen sind sterblich, müsst ihr wissen. Und in mir geht so viel vor, oh, so viel, obwohl ich nicht mal eine Künstlerin bin. Aber das Wort klingt so schön im Munde. Und alles sollte doch schön sein, oder nicht? Ich mag schöne Dinge, schöne Wörter, schöne Menschen, schöne Gedanken. Ich mag die Poesie. Und poetisch ist nicht nur, was sich reimt. Poesie kommt aus den Federn der Künstler. Und das können wir alle sein. Künstler, überall. Schau dort, ein Künstler, ein Überlebenskünstler. Und dort, siehe mal, eine Künstlerin. Eine Künstlerin, die keine ist. Deren einzige Kunst darin besteht irgendwie zu leben. Bin ich das? Womöglich?
Antworten gibt es nur auf Fragen, die keine richtigen Fragen sind.
Aber was passiert, wenn ich mich trotzdem wage? Wenn ich versuche wenigstens Bruchteile meines Lebens aufzufangen? Wenn ich akzeptiere, dass die Vollständigkeit hierbei ein Ding der Unmöglichkeit darstellen würde? Wenn ich schreibe, was ich denke, was ich festhalten möchte, was ich fühle? Und nicht mehr? Ich muss. Denn sonst breche ich, sonst berste ich, sonst bringt mich das Gefühl, an meinem Leben vorbei zu leben und nicht auffangen zu können, noch um den Verstand. Erinnerungen sind sterblich, müsst ihr wissen. Und in mir geht so viel vor, oh, so viel, obwohl ich nicht mal eine Künstlerin bin. Aber das Wort klingt so schön im Munde. Und alles sollte doch schön sein, oder nicht? Ich mag schöne Dinge, schöne Wörter, schöne Menschen, schöne Gedanken. Ich mag die Poesie. Und poetisch ist nicht nur, was sich reimt. Poesie kommt aus den Federn der Künstler. Und das können wir alle sein. Künstler, überall. Schau dort, ein Künstler, ein Überlebenskünstler. Und dort, siehe mal, eine Künstlerin. Eine Künstlerin, die keine ist. Deren einzige Kunst darin besteht irgendwie zu leben. Bin ich das? Womöglich?
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